Reisebericht Utah, Wyoming, Arizona

von step2treveler am 25.06.2019

Yellowstone National Park

Dichte Wolken am Himmel. Das gute Wetter scheint Heute frei zu haben. Ein gemütliches Frühstück, ist aber das mindeste, was ansteht. Alles Einpacken und los. Nicht genügend Luft im Reifen. Wird wohl ein Dauerthema werden. Also noch mal bei der nächsten Tankstelle nachfüllen. Während der Fahrt bleibt alles stabil. Also weiter.


Als erstes geht es wieder auf derselben Strecke über „Teton“ bis nach „Jackson“ zurück. Im Visitor Center von „Teton“, lege ich eine erste Pause ein. In „Jackson“ folgt dann schon die nächste. Tanken solle ich nun auch mal wieder. Luft ist noch Ok.

Jetzt steht eine längere Passage bis nach „Gand Junction“ an. Der Anfang ist noch einigermaßen Interessant. Danach geht es sehr viele Meilen, über eine öde Hochebene hinweg. Seitlich sind einige große Bergmassive (inkl. Schnee) zu sehen. Dürfen aber noch nicht die „Rockys“ sein. Kurz von „Gand Junction“, muss ich durch eine paar dichte Regenschauern hindurch. Der Scheibenwischer muss Höchstleitung vollbringen. Die Motorradfahrer, die dieselbe Strecke zurücklegen, sehen nicht so glücklich aus.

Mit verlassen der Ebene, wird das Wetter aber wieder besser und trockener. Die „Stadt“ bietet nicht viel Interessantes. Eigentlich gar nichts. Der KOA-Platz liegt unmittelbar neben der Interstate und ist dicht an dicht mit Trailern belegt. Keine Option. Vielleicht gibt es auf der nächsten Etappe, nach „Dinosaurier“, eine besser Übernachtungsgelegenheit. Allerdings ist mit keiner weiteren Ortschaft, auf den nächsten 100 Meilen zu rechnen.

Auf der Karte, ist aber eine See und Freizeitrevier eingezeichnet. Sicherhaltshalber mal volltanken und weiter. Nach wenigen Meilen, kommt auch schon das ersehnte Hinweisschild, auf eine Marina und dem dazugehörigen Campground. Mal gespannt. Auf einer Stichstraße geht es, noch so einige Meile, zwischen schroffen Felsen hindurch. Am Ziel gibt es neben dem See und dem Campground noch ein sehr beeindruckendes Panorama. Fast schon wie im “Monument Valley“. Nur einsamer.

Nur wenige Menschen haben sich hierher verirrt. Der Platz ist fast leer. Die Sitzgruppen der einzelnen Plätze, sind mit einem Sonnenschutz überdacht und die seitlichen Wände bietet etwas Schutz gegen den Wind. Der See entpuppt sich als das lange Ende eines Stausees. Dunkel und miefig sieht die Brühe aus. Das Schilf des Uferbereiches, wird von Mücken beherrscht. Glücklicherweise kommen diese nicht auf die kleine Anhöhe, zu den Zelten hinauf. Die Waschhäuser bieten in kleinen Duschkabinen etwas lauwarmes Wasser an.

Einen kurzen Regenguss, muss ich noch aussitzen, danach gibt es einen prächtigen Sonnenuntergang. Nebenbei kommt auch der Platzwart mit Gattin vorbei und erkundigt sich persönlich nach dem wohlbefinden jeden einzelnen Gastes. Unterdessen versuche ich, die potenziell möglichen Übernachtungsoptionen, für die nächsten Tage auszuloten.

Nur bis zum „Dinosaur NM“ ist es etwas kurz. Mit dem „Harpers Corner“, mit Blick auf den „Echo Park“ und wieder zurück, kommen allerdings weitere 70 Meilen dazu. Und anschließend bis zum „Colorado NM“, sind es noch mal 120 Meilen. Mal schauen wie wir vorankommen. Mit dem Hintergrundgeheule der Kojoten, aus den Bergen, geht es zu Bett.

„Rock Springs - Colorado NM“

Der Schlachtplan liegt bereit. Jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen. Die Landschaft ist zwischen „Rock Springs“ und „Dinosaur“ deutlich abwechslungsreicher. Erster Zwischenstopp „Flaming George Dam“. Danach muss ich etwas langsamer fahren. Eine „Highway Patroll“, hat sich zwischen mich und meinen Vordermann eingefädelt. Lieber lasse ich mich etwas zurückfallen. Ab der nächsten größeren Kreuzung (44 / 191), bin ich wieder alleine auf der Straße.

Vor dem östlichen Parkeingang von „Dinosaur“, gibt es noch eine kleine Stadt („Vernal“). Kurze Pause. Im Visitor Center lasse ich mir die möglichen Übernachtungsquartiere aufzeigen. Eigentlich bleibt mir nach dem Besuch vom „Harpers Corner“, nur die Möglichkeit, wieder hierher zurückzufahren (40 Meilen) oder noch am Nachmittag, weitere 120 Meilen bis zum „Colorado NM“ zu überbrücken. Hier zieht es etwas zu. Sieht etwas nach Regen aus. Auf der Hauptstraße geht weiter, es bis zum Südeingang, mit einem weiteren Visitor / Info Center. Die „Ortschaft“ an der Kreuzung 40/64, besteht neben der obligatorische Tankstelle, nur aus wenigen Gebäuden. Übernachtungsmöglichkeiten gibt es hier keine.

Im Park geht es auf einer ca. 35 Meilen langen Stichstraße bis zum „Harpers Corner“ hinauf. Am Ende der Strecke, gibt es einige zusätzliche Aussichtspunkte. Auch zweigt hier oben die Offroad strecke zum „Echo Park“ ab. Steil führt die Piste in den Canyon zum „Green River“ hinab. Nichts für mein zartes Auto. Man kann halt nicht immer alles sehen.

Um zum eigentliche Aussichtspunkt zu gelangen, muss man noch knapp 1 ½ Meilen zu Fuß über einen mit Bäumen bewachsenen Bergkamm gehen. Auf halben Weg, drehe ich mich mal um. Dunkle Wolken sind im anzug. Hoffentlich komme ich noch trocken wieder bis zum Auto zurück. Nur noch weniger Meter. Die ersten Blicke rechts und links in die Tiefe, geben schon den ersten Eindruck. Am Ziel angekommen, hat man fast die Spitze der Felszunge erreicht. Toller Ausblick. Man steht weit oberhalb der Canyonlandschaft. Um einen kann man den „Green River“, an allen Seiten vorbeiziehen sehen. Tief hat er sich in die Landschaft eingegraben. Auch der „Echo Park“ mit der kleinen grünen Wiese ist gut zu erkennen.

Erstes Donnergrollen ist zu vernehmen. Das Gewitter scheint aber links von mir vorbeizuziehen. Ohne Regenjacke, dürfte ich wohl nicht allzu trocken bleiben. Man kann die herabstürzenden Wassermassen gut erkennen. In diesen Canyonabschnitt bleibt sicherlich nichts trocken. Auf den Weg zurück zum Auto, schaue ich immer wieder nervös zum Himmel. Komme aber noch einmal davon. Glück gehabt. So manch anderer Besucher ist sich nicht so sicher und kehrt lieber schnell zum schützenden Auto zurück.

Auf der kurvigen Rückfahrt zur Hauptstraße, muss ich einige male, durch die Regenfront hindurch. Am Parkausgang ist aber alles wieder in bester Ordnung. Natürlich darf der abschließende besucht im Visitor Center nicht fehlen.

Da es gerade mal 14 Uhr ist, spricht also nichts dagegen, die restliche Etappe anzugehen. Immer geradeaus. Einige kleine Ortschaften. Jetzt kann man auch gut erkennen, was die ominösen Flecken, die ich aus dem Flugzeug gesehen habe, bedeutet. Ölpumpen. Eine riesige Anzahl, über ein sehr weites Gebiet hinweg verteilt. Alle mittels Stromleitungen und kleinen Straßen verbunden. Eine karge Landschaft. Vor dem „Douglas Pass“, wird es mal wieder etwas grüner. Die Abfahrt ist eine erholsame Abwechslung zur bisherigen Tour.

Das breite Colorado Tal hinab

Nach einiger Zeit, geht es vom Plateau, noch einmal tief in das sehr breite Colorado Tal hinab. Tankstopp in „Fruita“ und mal schauen, wo es jetzt zum „Colorado NM“ hinübergeht. Nach einigen hin und her, habe ich die Beschilderung gefunden. Ist nicht mehr weit. Am Parkeingang Ausweis vorzeigen und dann wieder steil den Berg hinauf. Es gibt sogar einen kleinen Tunnel.

Die roten Sandsteinfelsen, erheben sich als Abbruchkante hoch hinaus. Der komplette Gegensatz zu dem losen hellen Sandstein auf der anderen Seite. Der Campground, liegt direkt auf einer der ersten kleinen Hochfläche des Parks. Der „Rimrock Drive“ führt noch weiter durch die Felslandschaft.

Einige Plätze sind noch am Nachmittag frei. Ein nicht ganz so bekanntes bzw. frequentiertes Ziel. Günstig es ist auch. Ich suche mir einen Platz in der Nähe zum Felsabgrund aus. Astreine Lage. Gutes Fotowetter. Mit dem Wagen geht es zu den einzelnen Aussichtspunkten. Gelegentlich muss man auch ein paar Meter gehen. Zahlreiche Infotafeln fassen die Ersten historische (Touristische) Erschließung dieser Gegend zusammen.

Am frühen Abend, kann man noch gemütlich am naheliegenden „Rim-Walk“ entlang schlendern. Der Sonnenuntergang kündigt sich zeitig an. Im Dunkeln wird schon deutlich schwieriger den richten Pfad zu finden.

In der Nacht wird das Zelt durch heftige Fallwinde erschüttert. Dummerweise konnte ich kaum (Eigentlich nur einen) Haken in den felsigen Boden schlagen. Die Seitenteile vom Zelt habe ich notdürftig mit großen Steinen beschwert. Trotzdem flattern diese kräftig im Wind. Vor dem Morgengrauen, ist der Spuk aber glücklicherweise wieder vorbei.

„Colorado NM - Canyonsland NP“

Frühes aufstehen am Sonntagmorgen. Habe den Wecker auf 6 Uhr gestellt. Will möglicht so früh wie möglich im „Canyonsland NP“ sein. Schnell frühstücken. Zelt ins Auto und wieder hinab zum Highway.

Auf diesem ist wenig los. Geschwindigkeitsregelanlage (Tempomat) einschalten und die nächsten 80 Meilen durch das Tal. Der Colorado biegt irgendwann vorher ab. Die Abfahrt kann man nicht verfehlen. Deutliche Hinweisschilder weisen auf den „Canyonsland“ und „Arches“ National Park im Duo hin. Noch weitere 30 Meilen auf der Straße in Richtung „Moab“.

Die meisten Autos biegen nicht ab und fahren weiter bis zum „Arches NP“. Gut für mich. Weniger Konkurrenz. Das Plateau beherbergt zwei Parks und auch zwei Campgrounds. Einen in dem National Park und der anderen im „Dead Horse Point“ State Park. Aus praktischen Gründen, geht es erste einmal zum DHP. Da kein Nationalpark, muss ich 10 Dollar Eintritt bezahlen. Weitere 10 Dollar werden für den Zeltplatz fällig. Kurz nach 9 Uhr. Gutes Timing. Da ich nur eine Nacht hier bleibe, habe ich auch noch ausreichend Zeit, um heute beide Parks zu besuchen.

Als erstes, die verbleibenden 2 Meilen bis zum eigentlichen „Dead Horse Point“. Keine gute Sicht. Die Morgensonne blendet erheblich. Kein Problem, werde ja heute Abend wieder hierher zurückkommen. Also weiter in den „Canyonsland NP“. Komme durch Blumenwiesen hindurch. Alles gelb. Entscheide mich als erstes für den Besuch von „Taylor Canyon“. Dort angekommen, bietet sich die Gelegenheit, auf einen Wanderweg (Syncline Trail), die Landschaft genauer zu erkunden. Feste Schuhe an. Wasser und etwas zu essen dazu und los geht es. Laut Karte an der Straße, gibt es einen langen Rundweg (8,3 Meilen) um den Berg herum. Auf 2/3 der Strecke scheint es von hinten auf die Kuppel zu gehen. Ein guter Wendepunkt. Hätte mal die Karte genauer studieren sollen. Der Verlauf ist nämlich etwas anders.

Entlang der Felsen

Mit guter Laune mache ich mich um 11 Uhr auf den Weg. Immer durch oder entlang der imposanten Felsen. Schöner Weg. Auf der anderen Seite ist eine tiefe Schlucht („Taylor Canyon“). Der Weg führt nun steil hinab. Umkehren oder weiter? Zeit genug ist ja noch und bald sollte ja schon die Abzweigung kommen. Immer tiefer. Jetzt habe ich den Grund erreicht. Mist, da wieder hoch, ist bei diesen Temperaturen ziemlich anstrengend. Hier unten ist es deutlich schattiger und der Weg führt im oder am trockenen Bachbett weiter entlang. Man kann leider nicht erkennen, wo es wieder hoch gehen soll. Also weiter.

In der Zwischenzeit, haben sich einige dunkle Wolken von hinten angenährt. Ziemlich schnell fängt es zu regnen an. Die Felsen bieten aber genügend Platz, um sich etwas unterzustellen. Nach wenigen Minuten, scheint die Sonne wieder. Immer weiter. Wenn jetzt eine Sturzflut kommen sollte, dürft es Schwierig sein, hier schnell Rauszukommen. Nach langer Zeit, kommt endlich die ersehnte Kreuzung. Der Weg führt aber nur in ein Tal hinein. Die 3.4 Meilen wieder zurück oder doch weitere 4,9 Meilen um den Rundkurs zu vollenden?

Ich entscheide mich für die Fortführung. Muss allerdings mit dem Wasser etwas sparsam sein. In mehreren Etappen, geht es wieder nach oben. Teilweise über diverse Geröllfelder. Auf einen der letzen Abschnitte, geht es durch einen mit hohen Bäumen bewachsenes Tal. Alles grün hier. Im Gegensatz zur der sonstigen kargen und steinigen Gegend. Die reinste Idylle. Der allerletzte Abschnitt, zieht sich noch einmal sehr lange hin. Wann kommt endlich der Parkplatz? Bin jetzt fast 4 Stunden unterwegs. Endlich kommt das Ziel in sicht. Tolle Tour, habe mich aber etwas verausgabt. Den extremen Wasserbedarf, sollte man auf keinen Fall unterschätzen.

Heute bewege ich mich nicht mehr, als unbedingt notwendig und schaue mir nur noch alles ("Grand View Point Overlook", "White Rim Overlook", "Buck Canyon Overlook", "Green RiverOverlook") aus dem Auto an. In den meisten Fällen, braucht man ja auch nur Aussteigen und wenige Meter bis zum jeweiligen Abgrund zu gehen. Davon gibt es hier im Park so einige. Bis ich alle durch habe und wieder am DHP bin, ist es später Nachmittag geworden.

Ein sehr starker Wind, weht über die Klippe. Der rote Staub, wird einen regelrecht in Mund und Nase eingeweht. Auch die Augen werden nicht verschont. Nur wenige windschattige Plätze, stehen zur Verfügung. Dazu kündigt sich auch noch ein Gewitter an. Dieses regnet sich aber zum größten Teil, über den „Canyonsland NP“ ab. Nur wenige Tropfen kommen zu uns rüber. Blitze gehen nieder. Durch die Wolken, fällt das Sonnenlicht stark gebündelt auf einzelne Abschnitte der Canyons. Sehr imposant. Nachdem der Sturm abgezogen ist, gibt es den Rest des Abends, nur noch vereinzeltes Wetterleuchten am Himmel. Diese allerdings in allen Richtungen um uns herum.

„Canyonsland NP - Arches NP“

In der Nacht ist alles ruhig geblieben. Wieder bestes Wetter. Habe nur wenige Meile auf dem Programm. Bis zum „Arches NP“ ist es nicht weit. Zur Hauptstraße runter, drei Meilen den Berg hinab und schon bin ich mein „Ziel“. Der Campground liegt allerdings am letzen Zipfel vom Park, direkt beim „Devils Garden“. Somit ist der Weg, falls alles belegt sein sollte, nicht umsonst. Auf der Fahrt dorthin, gibt es schon so einiges zu sehen. Kurz vor 9 Uhr. Viele Plätze sind schon reserviert. Ich merke mir die freien Nummern. Der Hostwart ist auch schon aktive. Nach einer kurzen Anfrage, gibt er mir zwei zur Auswahl. Nicht die schönsten, aber ist ja nur für eine Nacht. Generell ist die Landschaft, in der der Platz liegt unschlagbar. Das Beste, was man so zu sehen bekommt.

Somit kann ich also die wenigen Meter, bis zum „Devils Garden“, zu Fuß laufen. Langsam füllt sich der Parkplatz. Diesen Bereich des Parks, kann man in mehreren Etappen erkunden und für die ganz harten, gibt es einen längeren Rundkurs.

An jeder Ecke gibt es neue Felsformationen zu sehen. Der rote Sandstein, ist durch die Erosion, zu den unterschiedlichsten Formen gestaltet worden. Dazwischen gibt es immer wieder die berühmten „Arches“ zu sehen. Mal groß, mal ganz Groß und gelegentlich auch nur weniger Meter im Durchmesser. Auch der Weg durch und teilweise auf den Felsen, ist schon die Reise wert. Ich kämpfe mich bis zum „Dark Angel“ vor. Für den unteren Rückweg, ist es ein bisschen zu warm. Also die gleiche Strecke wieder zurück. Jetzt kann man aber auch noch so einiges sehen, was einem auf dem Hinweg, nicht direkt aufgefallen ist. Ein sehr interessanter Vormittag. Kurz nach Mittag, bin ich wieder beim Zelt. Kleine Pause. Für den Nachmittag, steht noch der Besuch vom „The Windows Section“ an und als krönender Abschluss, der Aufstieg zum „Delicate Arch“.

Um 15 Uhr mach ich mich auf. Ein kurzer Abstecher zum „Balanced Rock“ darf natürlich nicht fehlen. Dieser steht direkt an der Straße. Um die „Windows“ führt ein kurzer Rundweg. Zusätzlich sind es nur wenige Meter bis zum „Double Arch“.

Nun der Höhepunkt des Tages. Über eine Stichstraße, gelangt man bis zu dem Parkplatz bei der „Wolfe Ranch“. Nun steht der Aufstieg zum „Delicate Arch“ an. Nach knapp einer Stunde, ist der leichte Weg, über diverse Sandsteinplatten geschafft. Nachdem man dann die letzte Biegung, um einen großen Felsen, hinter sich gelassen hat, kann man den „Arch“ auch schon sehen. Direkt am Abgrund, hat er eine sehr exponierte Lage. Davor ein kleines Plateau. So einige Menschen haben sich bereits hier eingefunden. Auch eine Trupp Japaner darf nicht fehlen. Aufgeregt springen sie auf dem Plateau herum und fotografieren jeden kleinen Krümel.

Wie zu erwarten, ist es fast nicht möglich, den Arch ohne Personen davor zu fotografieren. Gelegentlich ergibt sich eine kleine Lücke. Den meisten ist dies aber zu dieser Zeit noch egal. Bis es „Erst“ wird, sind die „Standard“ Touristen, mit ihren Kameras bereits wieder abmarschiert. Selbst die Japaner werden irgendwann von ihrem Reiseleiter, zur Aufbruch genötigt. Viele versuchen noch das „letzte“ Foto zu machen.

Etwas Ruhe und ein Sonnenuntergang in den USA

Langsam kehrt etwas Ruhe ein. Auch gibt es jetzt ausreichend Platz, um die Stative auszubauen. Mindestens noch eine Stunde bis Sonnenuntergang. Gut das es auf den Felsen einigermaßen bequem und schön warm ist.

Von Minuten zu Minute steigt die Spannung. Der Arch wechselt so langsam seine Farbe von einem kalten Weiß, in ein schönes Rot. Nur noch gelegentlich, verirrt sich jemand vor das Motiv. Durch lausstarkes rufen, schleunigst zu verschinden oder gleich am besten vom Fels in den Abgrund zu springen, wird auch in der Regel befolgt. Jetzt versteht hier keiner mehr Spaß. Die entscheidende Phase, verläuft dann sehr schnell. Nach wenigen Minuten, geht das Rot in allgemeines Schwarz der Umgebung unter.

Feierabend. Der größte Teil macht sich auf den Heimweg. Nur noch die Spezialisten verbleiben ein bisschen. Ich will gerade losgehen, da kommt noch ein Trupp den Berg hinauf. Ziemlich außer puste. Aber leider wenige Minuten zu spät. Schlechtes Timing. Ich lasse mich mit der Strömung hinunter treiben. Auf halben Weg, kommen noch mal ein paar Leute den Berg hinauf. Was deren Beweggrund ist, im dämmerlicht zum Arch zu gehen, ist mir nicht ganz klar. Vielleicht gibt es ja noch einen geheimen Mondkult?

Beim Auto zurück, ist es inzwischen komplett dunkel geworden. Meine erste Nachtfahrt. Auch erweißt sich die anschließende Zubereitung vom Abendessen nicht ganz einfach. Gegen 21 Uhr habe ich es geschafft. Gerade noch Rechtzeitig, um sich das Programm in „Amphitheater“ anzuschauen. Alles schon besetzt. Und die Rangerin ist schon mitten im Programm. Schnell noch einen Platz suchen. Gerade als ich sitze, bedank sie sich für die Aufmerksamkeit und beendet ihr Programm. Also so ungefähr eine Stunde zu spät gekommen. Essen war aber wichtiger. Noch eine kurzer Spaziergang über den Platz und dann nichts wie ins Bett.

„Arches NP - Moab“

Freizeit und Waschtag. Beim Zeltabbau muss erst mal der gesamt Staub heraus. Der Schlafsack, hat sich mit seiner elektrostatischen Aufladung, eine rote Schutzschicht zugelegt. Kräftiges schütteln hilft etwas. Bevor es Richtung „Grand Canyon“ weitergeht, lege ich einen Ruhetag in „Moab“ ein. Am Parkausgang, noch kurz ins Visitor Center und dann die wenigen Meilen in die Stadt rüber. Kurz davor, muss man den „Colorado“ queren.

Gleich hinter der Brück, liegen die ersten diversen RV-Parks. Mein Reiseführer verspricht einen keinen Campground, oberhalb der Stadt. Nach einigem rumkurven, ist dieser auch gefunden. Schon bei der Anfahrt, halte ich nicht viel von der Gegend. Die Müllkippe und andere Firmengrundstücke sind hier angesiedelt. Ein großes Schild weißt darauf hin, dass der Platz auf Dauer geschlossen worden ist. Ist auch nicht so tragisch.

Also wieder durch die Stadt zu den RV-Paks. Ich entscheide mich für eine der etwas zurückliegenden Anbieter. Für 20 Dollar, bekomme ich ein schattiges Plätzchen zugewiesen.

Als nächstes ist ein Halt bei einer Autowäsche angesagt. Die letzen Tage haben den Wagen extrem eingestaubt. Und der Gewitterregen, hat alles noch viel schlimmer verschmiert. Auch im Innenraum, hat sich eine rote Sandschicht angesammelt. Mit Bürste und Staubsauger, wird alles wieder auf Vordermann für die verbleibenden zwei Wochen getrimmt.

Damit der Nachmittag nicht ganz so langweilig wird, schaue ich mich als nächstes nach einer Eventagentur um. Davon gibt es hier reichlich. Nach Bewegung ist mir heute mal nicht so. Eine ruhige Bootstour auf dem „Colorado“ wäre nicht schlecht. Wird auch angeboten. Das „Diner- Packet“, ist mir dann aber doch zu ruhig. Ich entscheide mich für die vier Stunden Fahrt mit dem „Speed Boot“. Kostet allerdings 80 Dollar. Schwere Entscheidung. Aber die Visakarte erleichtert die Bezahlung ungemein. Von der Agentur, bekomme ich einen Zettel und die Beschreibung, wo und wann ich mich beim Veranstalter einfinden muss.

Ist auch schnell auf der anderen Seite vom Fluss gefunden. Mir beleibt noch ein wenig Zeit für eine kleine Mittagspause. Um 13 Uhr soll es losgehen.

Insgesamt finden sich noch acht weitere Personen ein. Das Boot ist somit nur zu 1/3 belegt. Nach der kurzen Vorstellung des Käpt'n, geht es auch schon los. Ein paar erste Schlenker, um die Gäste einzustimmen und schon sind wir mitten zwischen den Felswänden.

Gelegentlich wird eine Stopp eingelegt und zweimal ein kleiner Landspaziergang. Ganz zum Abschluss, können die ganz Harten, noch eine Bad im „Colorado“ nehmen. Dieser ist hier aber so flach, dass es mehr ein Schlammwarten wird. Die anderen haben unterdessen die Gelegenheit, in Ruhe einen Blick auf den „Dead Horse Point“ zu werfen.

Auf unserem Hinweg, haben wir einige Kanus im ordnungsgemäßen Abstand überholt. Eins müssen wir übersehen habe. Dieser hat sich auch sogleich, beim patrouillierenden Ranger beschwert. Während unserer Badepause, bekommt unser Kapitän eine deutliche Ermahnung, zukünftig vorsichtiger zu fahren. Auch wir haben kein rotes Kanu gesehen. Vorschriftsmäßig geht es auf den vielen Windungen des Flusses zurück. Ein interessanter Ausflug. Und mit vier Stunde auch zeitlich in Ordnung.

Vor dem Abendbrot, steht die lang ersehnte Dusche an. Unbegrenztes warmes Wasser. Auch bietet der komfortable Wachraum die Möglichkeit, mal die dringende Rasur ordentlich durchzuführen. Der Abend bricht schnell herein und zum Abschluss des Tages, gibt es noch den obligatorischen Spaziergang.

„Moab - Monument Valley“

Mal wieder eine etwas kürzere Etappe. Da lohnt sich der kurze Abstecher, über „Natural Bridges“. Tanken nicht vergessen. Reifen scheint Heute in Ordnung zu sein. Die Fahrt zum National Monument, verläuft nur durch wenige Ortschaften. Einsamme Gegend. Am Ziel, kann man sich die grundlegenden Informationen + Film zu diesem Park im Visitor Center anschauen. Durch den Park selbst, führt eine einspurige Straße als Rundkurs. Von den Aussichtspunkten, kann man über „kurze“ Wanderwege, zu den einzelnen Brücken (3 Stück) hinab laufen. Der Ersten und Dritten, statte ich einen Besuch ab. Die großen Löcher mit ihren schmalen Überbau, sind recht beeindruckend.

Nächstes Ziel: „Monument Valley“. An der Kreuzung der „261“, steht noch ein großes gelbes Hinweisschild. Kann nur noch lesen, dass LKWs ab einer bestimmten Breite, irgendwann nicht mehr weiter dürfen. Fast immer geradeaus. Nach vielen Meilen, kommt noch einmal der Hinweis für die LKWs. Diesmal kann ich auch noch das Wort „Gravel Road“ aufnehmen.

Tolle Aussichten. Bei der besagten Schotterpiste, handelt es sich Glücklicherweise um nur 2,5 Meilen vom Hochplateau hinab. Am Grund kann man dann wieder die „normale“ Straße ausmachen. In weiter Ferne, scheinen schon die ersten Türme, des „Monument Valley“ zu stehen. Die Serpentinen, führen einen rasch auf den Grund des Tales. Alles weniger Aufregend, als die meisten fürchten. Unten kann man dann wieder wie gewohnt, schön geradeaus fahren. Die „Abkürzung“, mündet schlussendlich wieder auf der „163“.

Danach kommt man gleich beim „Mexican Hut“ vorbei. Die übereinanderliegenden Steine, haben wirklich etwas Ähnlichkeit, mit einem Mexikaner. Könnte aber auch jederzeit eine Person aus einer anderen Volksgruppe sein. Geradeaus geht es weiter. Nach eine paar auf und ab’s, ist das Ende des „Valley“ mit seinen markanten Felstürmen erreicht. Von vorne, sehen sie nicht so wirklich beeindruckend aus. Der berühmte Aussichtspunkt auf die Felsen liegt im „Navajo Tribal Park“. Da nicht unter der Verwaltung der Parkbehörden, wird ein extra Betrag von 5 Dollar an die Navajos fällig.

Am Ende der Straße, hat man einen ausreichend dimensionierten Parkplatz gebaut. Zusätzlich gibt es ein Hotel und Shoppingcenter. Von der Terrasse hat man einen guten Ausblick, auf die drei wesentlichen Felsen. Abenteuerlustige, können sich entweder selbst auf den staubigen Rundkurs durch das Tal wagen, oder sich von einen der unzähligen Pritschenwagen chauffieren lassen. Letzteres ist natürlich nicht umsonst. Ich entscheide mich gegen eine Tour.

Eine Nacht auf dem Campground

Es ist noch ziemlich früh. Bis zum Sonnenuntergang, sind es mindestens noch vier Stunden. Viel Zeit. Auch ist noch nicht ganz geklärt, wo ich Übernachten will. Im Hotel ist kein unterkommen. War auch nicht zu erwarten. Alternative, könnte ich nach dem Sonnenuntergang weiterfahren. Aber wohin? Notgedrungen werde ich wohl auf dem naheliegenden „Campground“, der Navajos übernachten müssen. Eigentlich nur ein komplett karger Felsen für Wohnmobile. Einige Chemietoiletten komplimentieren die Anlage. Das „Ticket“ für die Übernachtung, kann man bei der Haupteinfahrt für 10 Dollar kaufen.

Dafür hat man aber einen guten Blick ins Tal. Vielleicht nicht ganz so gut, wie von der Terrasse, aber immerhin. Bei Aufnahmen von der Terrasse, ergibt sich allerdings das Problem, dass bei einem Panoramabild, die Autopiste immer im Vordergrund zu sehen ist. Diese zieht sich wie eine Band durchs Bild. Und wahrscheinlich auch noch mit ein oder zwei Autos darauf.

Wenn man allerdings nur etwas den Berg hinabgeht, kann man einige gute Positionen finden, auf der dann alle drei Felsen gleichzeitig in ihrer „Natürlichen“ Umgebung erscheinen. Einziger Nachteil, man hat danach ziemlich viel Sand in den Schuhen. Noch viel Zeit. Mit einem Buch, mache ich es mir auf einer der Bänke im Schatten bequem. Ganz nebenbei, kann ich eine Unmenge von Menschen beim fotografieren beobachten. Was sich da teilweise für Tragödien abspielen, sehr aufschlussreich. v

Stunde für Stunde vergeht. Endlich wird es interessant. Bevor die Schatten der Felsen, sich selbst überdecken und die Grundbereiche der Sockel, nicht mehr erkennbar sind, mache ich meine Fotos. Danach dauert es auch nicht mehr lange, bis alles im Dunkeln verschwunden ist.

Mit dem Auto, geht es nun zügig zum Platz hinüber. Hier ist es bereits ziemlich voll. Am Randbereich, kann ich aber noch ein gutes Plätzchen finden. Das Zelt lässt sich auch einigermaßen im Dunkeln aufbauen. Das Essen wird mit Hilfe einer Stirnlampe zusammengestellt. Kalt ist es geworden. Nach einem Sparziergang unter dem Sternenhimmel, geht es in Zelt. Mal sehen was der morgige Tag so bringt.

„Monument Valley - Page“

Mist. Irgendjemand lässt da seinen alten Wagen (4 Liter Motor) warmlaufen. Da dürfte so jeder auf den Platz, inzwischen wach sein. Ist noch dunkel draußen. Erstaunlicherweise herrscht aber überall schon reger Betrieb. Sonnenaufgang. Klar, die positionieren sich schon wieder alle, um Bilder zu machen. Könnte ja sogar interessant sein. Also schnell das Stative raussuchen und einen freien Platz ergattern. Um noch zur Terrasse hoch zu laufen, ist es allerdings schon zu spät. Ein schmaler Streifen, aus violettem Licht, lässt die Konturen der Felsen im Tal gerade so hervorheben. Perfekt. Tolles Motiv. Nach nur wenigen Minuten, kommt die Sonne langsam hinter den Bergen hervor und man steht im schwachen Gegenlicht. Ich lasse es dabei. Alle anderen fotografieren munter weiter.

Da es noch nicht einmal 7 Uhr ist, lege ich mich wieder hin. Habe es Heute nicht weit zu fahren. Das Frühstuck kann ich in Ruhe genießen. Allerdings muss die Kühltasche als Hocker und Tisch gleichzeitig dienen. Routiniert wird alles zusammengepackt und auf geht es nach „Page“.

Schon weit vor der Stadt, kann man die drei sehr großen Schornsteine des Kohlekraftwerkes ausmachen. Kein schöner Anblick. Vor allem die deutlichen Abgasfarne, ziehen sich Meilenweit den „Colorado“ hinunter. Kurz danach, kommt schon die Kreuzung zu den „Lower“ und „Upper“ „Antelope Canyon“. Ich habe mich für „einen“ Besuch der „Lower“ entschieden. Dieser liegt etwas abseits der Hauptstraße.

Der staubige Parkplatz, ist noch recht leer. Kann mir nur recht sein. Zur Mittagszeit sollen sich ja Angeblich alle auf die Füße treten. An einem Kiosk, kann man die Eintrittkarten kaufen. 20 Dollar + 6 Dollar Extragebühr. Was anderes ist nicht Ausgeschrieben. Merkwürdig, auf meinem Zettel steht 9.15 Uhr. Dabei haben wir es doch schon 10 Uhr. Kar, Arizona gehört noch zur „Mounten Time“, aber es gibt hier keine Sommerzeit. Page liegt aber im östlichen Arizona. Steht jetzt hier um 12 Uhr die Sonne am höchsten oder nicht? Die Sonne scheint, es gibt keine Wolken, also wird man wohl etwas im Canyon erkenne können.

Pünktlich erschein unser junger Führer. Alle ½ Stunden starte eine Gruppe. Ca. 15 Personen finden sich ein. Alle mit schwerer Fotoausrüstung beladen. Bis zum Eingang sind es nur weniger Meter. Unübersehbar ist der Gedenkstein, der an die 11 Flutoper von 1997 erinnert.

Auf den schmalen Canyon runter

Bevor es über die Eisentreppen, in den schmale Canyon hinabgeht, erkundigt sich unser Guide nach der „Spezial Foto Licence“. Allgemein Aufregung. Was ist das den nun wieder? Anscheinend kann man damit noch länger zum Fotografieren im Canyon bleibe oder noch mal später zurückkommen. (Anmerkung: Nach dem Verlassen des Canyons am anderen Ende, hat sich unser Guide nicht mehr um unseren Verbleib gekümmert. Wahrscheinlich ist ein ganztägiger Aufenthalt, hier unten auch kein Problem.).

Danach geht es wieder bunt durcheinander gewürfelt hinein. Einige sehr wenige, genaugenommen nur eine Person, ist etwas Übermotiviert und hat schon in den ersten Sekunden, duzende Fotos mit viel „Tamtam“ gemacht. Obwohl es eigentlich noch nichts Spektakuläres zu sehen gibt. Glücklicherweise wird Sie immer weiter nach hinten durchgereicht. Wir können in „Ruhe“ die tollen Sandsteinfelsen genießen. Leider gibt es zu dieser Zeit, noch keine „Beams“ zu sehen. Zum Fotografieren fällt trotzdem genügend Licht hinein (1/60 bis 1/125 bei ISO 100 reicht. Und funktioniert auch ohne Stativ hervorragend).

Der Streckenverlauf ist nicht erkennbar. Bei manchen Durchgängen, muss man etwas den Bauch einziehen. Gelegentlich gibt es kleine Eisenstufen. Hinter jeder Kurve, gibt es neue Sandsteinformationen zu bestaunen. Ab- und zu erklärt unserer Guide, einige Besonderheiten zur aktuellen Position. Die Gruppe zieht sich weit auseinander. Ungestört kann man sein Lieblingsmotive ablichten.

Ich glaube nicht, dass hier jemand noch den Überblick hat. Warum auch. Es gibt ja nur zwei mögliche Richtungen. Nach ca. einer Stunde haben wir die ca. 400 Meter gemeistert. Den Besuch kann man nur wärmstens empfehlen. Und Lieber etwas früher, mit weniger Leuten. Natürlich macht sich so ein „Beam“ auf den Foto hervorragend. Aber auch ohne gibt es genug zu sehen. Gemütlich schlendere ich den Pfad zum Parkplatz zurück.

Abgaswolken

Das Kraftwerk stößt unerlässlich weitere Abgaswolken heraus, da wahrscheinlich alle Klimaanlagen in der Umgebung auf Höchstleitung laufen. Ist nämlich ziemlich warm hier. Kurzer Stopp in „Page“ um noch einige „Dinge“ einzukaufen und dann gleich weiter zum „Gen Canyon Dam“.

Der kleine Bruder vom „Hoover Dam“, leistet seit 1962 seine Dienste für Umwelt und Tourismus. In welcher Reihenfolge auch immer. Der Damm, hat den riesigen „Lake Powell“ erst ermöglicht. Das Wasser von „Colorado“, hat hier mitten in der Wüste, ein riesiges Freizeitgebiet geschaffen. Der dazugehörige Campground, hat somit die entsprechende Ausdehnung.

Es ist Donnerstag und es steht das „Labour Day“ Wochenende bevor. Bekomme aber noch einen Platz für eine Nacht zugewiesen. Einige Reisende mit Wohnmobil, die übers Wochenende bleiben wollen und keine Reservierung haben, werden nur Notdürftig für ein oder zwei Nächste untergebracht. Dies lässt nichts Gutes für den „Grand Canyon“ erahnen. Im laufe des Tages, treffen doch unzählige Camper mit ihren riesigen Booten ein.

Wenig Schatten. Nur vereinzelt stehen einige Bäume auf dem Gelände. Ein „heißer“ Nachmittag steht mir bevor. Mal schauen, ob man sich im Wasser abkühlen kann. Nur wenige Menschen sind am „Strand“. Noch weniger im Wasser. Eigentlich keiner. Bei näherer Betrachtung, kann man auch erkennen, warum dies so ist. Diverse organische Abfallprodukte treiben an der Oberfläche. Nicht wirklich einladend.

Zu Fuß, geht es etwas am Uferbereich entlang. Hauptsächlich sind hier die Bootsanleger und Rampen angesiedelt. In einem Kiosk, leiste ich mir mal die „große“ Eistüte. Für den Rest des Nachmittags, suche ich mir ein schattiges Plätzchen, zum gemütliche verweilen. Alles andere, ist viel zu schweißtreibend. Die zentralen Duschen, bieten gegen Abend etwas Erfrischung. Auch lässt sich jetzt der Platz über die schmalen Wege, etwas besser auskundschaften. Im Dunkeln (18 Uhr, da keine Sommerzeit) tappe ich noch wenige Meter voran. Wirklich viel ist nicht mehr zu erkennen. Lieber wieder zum sicheren Zelt zurück. Inzwischen habe ich einige Nachbarn bekommen. Es sind aber noch einige Plätze frei.

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