Reisebericht Orange River

von AndreR am 20.06.2019

Paddeln auf dem Orange River

Der Orange River entspringt in den Bergen Lesothos und fließt dann immer westwärts Richtung Atlantik. In der Nähe von Upington im Northern Cape befinden sich die Augrabi - Wasserfälle, die auf jeden Fall einen Besuch wert sind. Danach fließt der Fluß gemächlich an der Grenze zu Namibia ins Meer. Dabei durchquert er atemberaubende Landschaften. Die letzten 500 km handelt es sich um Halbwüste. Jedoch führt der Fluß genügend Wasser, um einen grünen Streifen zu beiden Seiten des Ufers zu bewässern.


An der Grenzstation in Violsdrif befindet sich die Basisstation für Kanutouren auf dem Orange River. Die meisten Teilnehmer reisen aus Kapstadt an, wie auch ich. Im Preis war die Anreise enthalten. Meine Tour dauerte 6 Tage, davon 4 Tagen auf dem Fluß. Nur am ersten und letzten Tag schläft man im Camp, die anderen Tage unterwegs unter freien Himmel. Die Reisegruppe war sehr international, es gab Neuseeländer, Australier, Holländern und einige Namibier. Jeweils 2 Personen teilten sich ein Schlauchboot, welches neben uns noch wasserfeste Säcken, eine Kühlbox und einen Eimer für die Verpflegung trug. Also alles ziemlich eng. Nach einen ausführlichen Frühstück ging unser Abenteuer dann los. Die erste Stunde übten wir nur etwas das steuern und ansonsten ließen wir uns im Wasser dahin treiben. Später erreichten wir dann die ersten kleineren Stromschnellen, welche noch problemlos durchquert wurden. Nach 3 Stunden landeten wir zur Mittagspause. Erst jetzt merkten wir in den Armen, dass das Paddeln doch anstrengend ist. Am Nachmittag fuhren wir wieder etwa 3 Stunden, bevor wir am Ufer unser Lager aufschlugen.

Unter freiem Himmel

Wenn wir Lust hatten, sprangen wir einfach in das Wasser. Dies bedeutete eigentlich nur, dass wir ein Lagerfeuer anmachten. Geschlafen wurde dann im Schlafsack unter freien Himmel. Es ist unbeschreiblich, all die Sterne zu sehen. In Europa besteht wegen der hohen Bevölkerung nicht die Möglichkeit, so viele Sterne zu sehen. Am 3. Tag änderte sich die Landschaft, wir gelangen in einen Canon, wo die Berge auf etwa 400 m aufstiegen. Aus Spaß kletterten wir auf die Spitze eines der Berege und hatten einen schönen Blick auf den Orange River und das angrenzende grüne Band. Mit jedem Tag wurden wir sicheren im Navigieren und am letzten Tag passierten wir einige Stromschnelle, die schon etwas Erfahrung verlangten. So vergingen die Tage, tagsüber auf dem Fluß und am Abend vor dem Lagerfeuer. Den Trip kann ich nur empfehlen. Weitere Reiseberichte über Afrika können Sie im Blog „Kapstadt-entdecken.de“ finden.

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AndreR

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