Reisebericht L.A. und San Francisco

von THATStheWAY am 13.06.2019

Abenteuer in den USA

Was für ein Jahresbeginn, am 15. Januar ging es endlich wieder nach Amiland. Die letzte größere Reise ist nun doch schon 2 Jahre her. So hieß es für mich dort anzuknüpfen wo ich damals in California aufgehört habe...


Also auf nach L.A. ... um dann mit dem Auto auf dem Highway 1 hoch nach San Francisco zufahren, besser gesagt zucruisen. Diesmal war ich mit einem Freund unterwegs, welcher übrigens vorher noch nie geflogen ist. Dann gleich von Berlin nach Los Angeles, Respekt. Beziehungsweise ersteinmal von Tegel nach Heatrow, 1.5 Stunden Flug so zum Auftakt um dann dort in die 747 zusteigen und weitere 11 Stunden Flug zugenießen. Die Verbindung fand ich schon damals ideal, und Sitzplatz 28H sowieso. Ist nämlich der rückenfreundlichste Economy-Platz. Es waren dann auch sehr ruhige Flüge und schon als ich den ersten Schritt vor den Flughafen gesetzt habe kam mir ein freudiges Lächeln ins Gesicht. Von Berlin wo es noch Minusgrade waren nun L.A. Kalifornien mit Sonnenschein und 25Grad. Ah das tat schonmal gut :)

Unglaubliches Flair

Reservierten Jeep abgeholt und das Hostel in Venice Beach angepeilt, Sachen hingebracht und zum Strand gelaufen. Endlich, da ist er der Pazifik, gerade rechtzeitig um den schönen Sonnenuntergang zugenießen.

Einfach unglaublich dieses Flair am Strand, überall entspannte Menschen die einfach das draußen sein genießen. Egal ob beim Surfen, Basketball, Inline-Skating oder RollschuhDisco wie auf diesem von mir gefilmten Video zusehen ist.

Irgendwie hat man das Gefühl jeder kann das machen wozu er Lust hat und das ohne andere zunerven. Der Plan war zu 90% keinen Plan zuhaben, nur nach San Francisco zufahrn und über die Golden Gate Bridge laufn. So ging es die ersten Tage kreuz und quer durch die L.A. Area. Von Venice, Beverly Hills, Bel Air, Hollywood, Downtown, Westminster, El Segundo und Compton zum Beispiel. Zwischendurch haben wir ein paar Amis getroffen. Einer wollte ein Auto verkaufen von 1972 weil er etwas Geld braucht, mhm beim Blick in seine Garage staunten wir nicht schlecht. Sein Fuhrpark bestand aus 4 Autos, da stand in seiner Garage einfachmal ein Rolls Royce, crazy diese Amis...

Die Autoverrückten

Er wurde nur noch getoppt von Vince aus Westminster. Der gute Vince besitzt 10 Autos, und einer seltener als der andere und somit auch teurer. Hat Vince aber nicht abgehalten eine kleine Spritztour mit uns zumachen. Die Dimensionen sind schon erstaunlich und so vielseitig. Wo am Strand von Venice eher (Über)LebensKünstler, Touristen und PartyPeople (vergleichbar mit dem Berliner Mauerpark, aber größer und noch verrückter), in Santa Monica wo das Surfbrett schonmal aufs Dach von einem Porsche geschnallt, ist im Gegensatz dazu in Compton kaum ein GlamourGirl und kaum ein Tourist zuerkennen. Um es mit den Worten von einem Tankwart auf den Weg durch Compton zusagen "GOOD LUCK"... Mich interessieren nunmal alle Facetten, nur so kann ich mir ja ein halbwegs komplettes Bild machen. Geht sicherlich vielen hier so...

Da ich vor 2 Jahren mehr auf Hawaii und in San Diego war reichten die 3Tage in L.A. damals natürlich kaum aus, endlich konnte ich da anknüpfen wo die Reise aufgehört hat, so hieß es an Tag 5 "Auf nach San Francisco, der Highway 1 und die Golden Gate warten schon" !

Nach dem Frühstück, welches wir zum wiederholten male bei Wholefood einem genialen BioSupermarkt genüsslich und ohne Zeitdruck in der Morgensonne zu uns genommen haben, ging es los. Von Venice über Santa Monica Richtung Malibu. Schon die ersten Meilen schlängelt sich der Highway direkt am Pazifk entlang. Weiter über Santa Barbara (sehr gemütlicher Ort) zum Point Piedras Blancas wo eine riesige Herde See-Elefanten (bestimmt über 1500 Tiere) einen Sound gemacht haben der wahrscheinlich der Soundkulisse bei der WM in Afrika mit den Vuvuzelas sehr nahe kam ;)

Ab durch den National Park

Weiter gehts durch den Big Sur Natinal Park wo der Highway 1 sich mittlerweile durch schönste Wälder schlängelt über die legendäre BrixbyBridge anno 1932 auf der Suche nach einem halbwegs günstigen H(M)otel...in Monterey wurden wir schließlich fündig.

Am nächsten Tag ging es straight nach San Francisco, meinem Ziel die Golden Gate zu überqueren immer näher. Der Highway 1 führt auch perfekt zur Golden Gate, und da tauchte Sie nach diversen Kurven dann auch auf................................mal kurz innehalten. WoW welch ein Anblick, und was für ein Gefühl nach den 2 Jahren der Sehnsucht endlich über die Golden Gate zufahren, Auto abstellen und drüber laufen. UNBESCHREIBLICH !

Der Blick auf San Francisco und Alcatraz bei schönstem Wetter. Da muss man einfach immerwieder kurz pausieren und genießen. Die höhe der Brücke mit dem normalen Geländer ist faszinierend was auch die Schilder erklärt " there is hope, make the call " ;)

Hier hieß es wieder kreuz und quer durch die sehr relaxte Stadt mit Strassen teilweise so steil dass man eher durch San Francisco wandert und nicht einfach spaziert.

Strassenkünstler und Kunst soweit das Auge blickt, auch fernab vom Massentrouble welcher dafür an der Fisherman`s Wharf dem legendären Hafen doppelt und dreifach zufinden war. Deshalb wollte es der Zufall wohl auch dass wir im Mission District, in dem wirklich unglaublich viel StreetArt zusehen ist, unterkamen.

ByeBye San Francisco

Nach 3 Tagen San Francisco standen nun Oakland & Sacramento auf dem spontan geschriebenen Wunschzettel. Allerdings wollte uns das Wetter auf dem Weg dorthin schon ankündigen dass wir dort nicht lange bleiben werden. Es wurde immer kälter und bedeckter, nach den Sonnenverwöhnten Tagen die hinter uns lagen schon ein kleiner Schock. Nun wenn es nur etwas kühl gewesen wäre ist es ja ok, aber es ist auch so verdammt leer gewesen dort, "it´s sunday" meinte die Bedienung erklärend in einem Diner. So sieht nun die Hauptstadt von Kalifornien aus, wie ein großes Verwaltungsgebäude nach Dienstschluss.

2 Stunden später saßen wir wieder im Jeep auf dem Weg nach Venice Beach................

Den Locals denen ich von unserem Trip nach Sacramento erzählt habe kam meistens nur ein verwundertes "SACRAMENTO, WHY???" über die Lippen.

Im Venice Beach Hostel haben wir dann nochmal 7 Tage eingecheckt, das easylife genossen am Strand relaxt, Delfine beobachtet und einfach geschaut was so passiert. Als ein Highlight wäre eine Party in Downtown L.A. zunennen die 4 Leute in einem alten Industrieloft geschmissen haben (den Abend sowie die Schokoladenherzen werde ich nicht soschnell vergessen, grüße an Leo:). Das Basketballspiel der Lakers gegen die Sacramento Kings hat den Kreis perfekt geschlossen, letzte Woche noch in Sacramento gewesen und mich gefragt was diese am Sonntag nahezu ausgestorbene Stadt zubieten hat und jetzt saß ich beim Spiel Los Angeles Lakers gegen die Kings aus Sacramento...welche erstaunlicherweise gewonnen haben (naja gönnen wir Sacramento diese Überraschung :) und so neigte sich dieser schöne Urlaub dem Ende zu!

Danke für das Interesse

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THATStheWAY

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