Reisebericht Segeln in Kroatien

von mm.hieke am 30.06.2020

Das Paradies für alle Skipper

Schon meine Eltern haben mich Jahr für Jahr nach Kroatien verschleppt, schließlich habe ich sie dafür gehasst. Aber jetzt fahre ich selbst mit Begeisterung jedes Jahr hin. Und das kommt daher:

ICH HABE EINEN SEGELSCHEIN GEMACHT!!!


Wie immer sind wir mit dem Auto angereist, da ist man flexibel in der Menge der mitzunehmenden Gepäckstücke, muss nicht auf die Lieblingslebenmittel verzichten und billiger ist es ohnehin, wenn die Kosten durch 4 Personen geteilt werden können.

Gestartet sind wir von Sukosan (bei Zadar) aus, das ist der beste Ausgangspunkt, wenn man in die Kornaten will, einen der bekanntesten Naturparks Kroatiens mit seinen kugeligen Inseln.

Die Inseln sind wohl was ganz Besonderes, ich finde sie eigentlich eher langweilig...

Um in den eigentlichen Nationalpark zu gelangen, muss man durch eine ziemlich enge Stelle ...deshalb darf man da auch nicht so schnell fahren.

Von der Bucht Telascica aus gelangt man dann zu Fuß auf den Kamm der steil ins Meer abfallenden Insel. Von dort aus kann man wunderschön den Sonnenuntergang beobachten. Beim Abstieg konnten wir dann noch wundervolle Wolkenformationen beobachten. Das rechte Bild zeigt übrigens den auch ziemlich bekannten See innerhalb der Insel Dugi Otok, der salzig ist, weil er keinen Abfluss hat.

So ein Ausflug macht natürlich hungrig, und so haben wir das einzige Lokal in der Bucht heim gesucht.

Das Essen war nicht besonders gut - ist halt eine absolute Touristen-Gegend aber es war reichlich und wir haben nichts übrig gelassen.

Am nächsten Tag haben wir uns die Steilküste dann vom Wasser aus angesehen. Von Weitem...und von Nahem...

An den Yachten, die dort liegen, kann man erst richtig sehen, wie hoch das ist. Oben auf der Klippe erkennt man ein paar halb verfallene Gebäude. Dort ist vor ewiger Zeit mal ein deutscher Spielfilm gedreht worden, daher hat diese Stelle noch eine gewisse Berühmtheit.

An diesem Abend haben wir es uns in einer einsamen Bucht gemütlich gemacht und selber gekocht. Ist immer noch das Beste.

Am nächsten Tag war der Wind dann aufgefrischt - da kam dann der sportliche Aspekt eines Segelurlaubs zum Tragen. Ist ja nicht so, als ob Segeln an sich keinen Spass macht!!! :-)))

An einem der nächsten Tage haben wir dann Trogir erreicht.

Trogir hat eine wunderschöne Hafenpromenade mit einer Palmenallee. Aber wie man rechts am Bildrand sieht, liegen dort - zumindest am Wochenende - auch viele Ausflugsschiffe und es ist Party bis spät in die Nacht. Wir haben lieber ein Stück weiter draußen geankert und sind nach dem Abendessen wieder an Bord gegangen.

Nicht vergessen darf man, dass es in Kroatien auch Krieg gegeben hat. Und damit meine ich nicht nur den letzten, der zur Aufspaltung des ehemaligen Jugoslawien geführt hat. Hier und dort kann man noch in die Inseln gebaute Verstecke für U-Boote finden. Das ist schon gruselig.

Aber tatsächlich bekommt man - insbesondere von dem letzten Krieg - hier wenig mit. Auf dem Wasser sowieso nicht. Das ist purer Spass.

Und schöne Bilder, die vorüberziehen.

Und andere Boote. Es gibt natürlich auch für Landratten Tagesausflüge in die Kornaten. So einen habe ich nie gemacht, weil wir immer irgendein Boot dabei hatten und selber übers Wasser kamen. Die Ausflüge sollen aber schön sein und es gibt viele Stopps zum schnorcheln und die Gegend erkunden. Dies ist so ein Ausflugsboot.

Wenn nichts anderes anliegt, der Crew langweilig ist und nicht allzu viel Wind ist, haben wir schon so ab und an jemanden in den Mast gezogen. Natürlich nicht am Hals, sondern in einem Bootsmannstuhl. Für mich wäre das nix, ich habe Höhenangst, aber Thorsten war begeistert.

Und so sieht dann das Boot von oben aus:

...und so der Fotograf

Wie gesagt, nix für mich.

Zum Schluss sei noch angemerkt, dass ich absichtlich keine Bilder mit Personen, bis auf Thorsten, der es mir ausdrücklich erlaubt hat, hochgeladen habe. Wir waren natürlich insgesamt 8 Leute an Bord.

Und ich weise noch darauf hin, dass wir jedes Jahr wieder fahren - vermutlich allerdings nächstes Jahr mal nicht nach Kroatien, denn langsam reicht's vielleicht doch.

Und wir suchen immer Leute, die Lust auf eine Badefahrt haben. Wäre schön, wenn dieser kleine Bericht der einen oder anderen Mut gemacht hätte, mit uns zu reisen.

Ahoi!

Na, hat dich das Fernweh gepackt? Bestimmt findest du hier viele Kroatien Reisepartner.

mm.hieke

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