Reisebericht Garden Route

von tanja am 04.06.2019

Roadtrip zum Kgalagadi Transfrontier Park

Wir sind, nachdem endlich auch alle Schwierigkeiten mit dem Kauf des Navis und des Eskis beseitigt waren, Richtung Hermanus aufgebrochen, um hoffentlich noch ein paar Wale beobachten zu koennen. Leider war es sehr windig und doch ein bissel kalt, so dass wir uns nur fuer einen kurzen Mittagsstop und immerhin zwei zu beobachtenden Walflossen in Hermanus aufgehalten haben.


Zum Abend haben wir es uns im kleinen Bontebok Nationalpark gemuetlich gemacht (kleiner Park, aber trotzdem grosse Preise!!) und sind dort fuer 2 Naechte geblieben. Wir haben ein paar Treks unternommen und die seltenen Bontebokantilopen sehen koennen.

Vom Park aus dachten wir uns Richtung Route 62 aufzubrechen. Anscheindend sollten dort einige Vinzerein vertreten sein. Da wir aber leider an einem Sonntag anreisten, waren alle Vinzerein geschlossen. Trotzdem hat es sich um eine schoene Fahrt durch 2 atemberaubende Paesse gehandelt und war trotz des missglueckten Weintestens eine schoene, wenn auch lange, Fahrt. Wird sind fuer einen Nacht in einem Spa Resort und heissen natuerlichen Quellen abgestiegen und den naechsten Tag direkt weiter nach Widlerness zur Garden Route.

Wilderness stellte sich als kleines verschlafenes Dorf am Garden Route Highway heraus. Die Straende sind der Hammer, wenn das Wasser auch einfach nur eisig kalt ist und es ist faszienierend den Leuten beim surfen zuzugucken (ich hatte allerdings keine Ahnung, wie die es ueberhaupt ins Wasser geschafft haben ohne zu erfrieren, geschweige denn dann noch in der Lage waren auf gute Wellen zu warten)…

Garden Route - in der Wildnis

In Wilderness haben wir nur einen kurzen Stop eingelegt und sind direkt weiter nach Buffalo Bay gefahren. Wir haben dort einen einfach nur genialen Campingplatz gefunden, der einsam auf einem Peninsula gelegen war. Das Meer hat uns von allen drei Seiten umzingelt und du konntest dich gemuetlich im Stuhl zuruecklehnen und der Brandung lauschen. Ein wirklich super cooler Spot und ich denke unser Highlight der Garden Route, die leider nicht ganz unseren Erwartungen entsprach (obwohl man sagen muss, dass wir einen angeblich sehr schoenen Teil durchs fahren der Route 62 verpasst haben).

Unser naechster Stop war dann endlich wieder ein National Park mit den Big 5. Wir haben uns eine Nacht im Addo National Park niedergelassen und waeren sehr gerne laenger geblieben, da aber alle wohlgemerkt Touris gute AU$ 100 pro Nacht fuer campen und Parkeinitritt zahlen muessen, haben wir unseren Aufenthalt ein wenig verkuerzt. Es war faszinierend die ganzen Elefanten zu beobachten, aber der Unterschied zu Mhkuze war doch riesig. Wie schon der Preis war halt alles mehr auf den Garden Route Tourismus abgestimmt.

Um unsere Fahrt zum Kgalagadi Transfrontierpark zu verkuerzen haben wir in Graaff-Reinet einen Zwischenstopp eingelegt. Wir sind 2 Naechte geblieben und haben uns den Cambdeboo National Park angesehen. Die Aussicht ueber die Flache unendlich scheinende Landschaft war unserer Ansicht nach das schoenste am Park.

Nach einer 12 stuendigen Fahrt sind wir dann auch endlich im Kgalagadi Transfrontier Park angekommen. Leider stellten sich unsere 3 Tage im Park, als sehr lange frustrierende Fahrten mit einer Reifenpanne heraus, ohne etwas anderes als Springboecke, Gemsboecke und Voegel gesehen zu haben. Und das obwohl im Park alles an Rauptieren vertreten war, was man sich nur vorstellen kann. Aber wie das in jedem Park so ist, muss man halt ein wenig Glueck haben. Ein paar Leute hatte angeblich zwei Tage vor unserer Ankunft eine Gruppe Loewen, Leoparden und Cheethas gesehen... Und das war doch etwas vorauf Josh und ich ein wenig gehofft hatten. Nun ja, so sehr wir waehrend des Tages auch suchten, wir haben nicht wirklich etwas sehen koennen. Als wir es uns dann aber abends am Lagerfeuer gemuetlich machten, konnten wir einige Jackels und Hyaenen am Zaun entlangpatrollieren sehen und durften zudem hoeren, dass sich in ein paar Kilometer Entfernung doch einige Loewen herumtreiben mussten. Auch sie sind des nachts angeblich Patrollie am Zaun gelaufen... Oh man, wenn man da so drueber nachdenkt, das lediglich eine duenner Elektrozaun zwischen den Loewen und dem Zelt liegt, kann ich nur sagen, dass sich der tagsueber Wunsch mehr Rauptiere sehen zu wollen doch ein wenig aendert. :-)

Via des Parks ging es fuer uns dann weiter Richtung Namibia. Unser erster Stop war das Hardap Dam Recreation Resort, was sich als eher nuechtern herausstellte. DIe Preise, um einen Staudamm und kleinen Park sehen zu koennen waren recht deftig. Das einzige Highlight war, dass alle Tier im Park panisch auf Autos reagierten und wir somit Zebras, Oryx und Springboecke im vollen Galopp ueber Stock und Stein springen sehen konnten. Wenn man sich zuvor nicht vorstellen konnte, wie ein Loewe bei der Jagt nicht erfolgreich sein konnte, aenderte sich diese Idee doch recht rapide...

Da wir waehrend der Tour den Sueden und Westen Namibias gut abgedeckt hatten, haben Josh und ich uns fuer eine weitere Erkundung des Nordens entschieden. Wir waeren sehr gerne fuer einige Treks im Fish River Canyon oder Waterberg Park aufgebrochen, aber leider waren alle aufgrund der anstehenden Regenzeit gesperrt... Somit ging es per langem Internetstop in Windhoek ins Darmaland und an die Skeleton Coast. Aber dazu mehr im naechsten Bericht... und dann werde ich hoffentlich auch mehr Fotos hochgeladen haben....

Bestimmt findest du bei uns einen Afrika Reisepartner.

tanja

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