Reisebericht Australien

von Boeschenstein auf 28.05.2019

Erlebnisse am Uluru Felsen

1 ½ Tage, zwei Nächte verweilte ich in Alice Springs. Mehr wie die bekannten Sehenswürdigkeiten – Telegrafen-Station, ANZAG Hill, School on the air - waren bei über 40° nicht zu besuchen. Poolzeit war angesagt.


Der heilige Berg der Aboriginals

Zeitig am frühen Morgen holte mich der Bus zur Fahrt zum ULURU ab, dem heiligen Berg der Aboriginals.
450 km erst auf dem Stuart Hwy bis Erlunda, dann auf dem Lasseter Hwy zum Uluru. Im klimatisierten Bus – etwa zu 2/3 besetzt – war die Strecke bequem zu bewältigen, zumal der Fahrer Zwischenstopps einlegte. 
Vier Tage zuvor regnete es hier tüchtig. Überall waren noch kleinere und grössere Wassertümpel sichtbar, alles war grün und manche Blume blühte.

Im Laufe des Nachmittages erreichten wir das Hotel. Ein gediegenes Resort. 
Natürlich ging es noch ein Stück weiter zu den KATA TJUTA – den Olgas. In der Nachmittagshitze bei 45°, aber nur 30% Luftfeuchtigkeit auch noch eine Kurz-Wanderung, etwa 30 Min. Besonders zu erwähnen: Es war genügen gekühltes Trinkwasser an Bord – gratis!! Bei diesen Temperaturen sind 3-4 Liter Wasser die unbedingt notwendige Tagesration.
Auch gut dass ich mein Fliegennetz mit hatte. Da waren nämlich nicht nur wir, sondern auch Millionen von lästigen Fliegen. Rechtzeitig zum Sonnen-Untergang stand unsere Reisegruppe dann am ULURU.
Mit einem kühlen Glas „Sparkling Wine“ und kleinen Snacks erwarteten wir das faszinierende Lichterspiel des Sonnen-Untergangs.

Nach einem herrlich erfrischenden Bad im Hotelpool verzog ich mich früh ins Bett.
Ein schöner, aber auch anstrengender Tag.

Zu einer völlig unchristlichen Zeit – 03.40 Uhr – war Tagwacht. Auf zum „Sunrice“ am Uluru. Die Farben am roten Felsen jedoch waren tatsächlich all der Mühe wert.
Ein wirkliches Erlebnis.

Ein Walk um den Uluru

Den heiligen Berg wollte ich nicht besteigen. Dies zu unterlassen, darum bitten die Aboriginal und das sollten wir respektieren.
Dafür aber ein interessanter Walk von ca 4 Std. rund um den Uluru. Die Hitze von bereits 45° machten weniger zu schaffen, wie die leidigen Fliegen. Beim wassertrinken war Vorsicht angesagt, wollte man nicht auch noch ein paar dieser Biester mit verschlucken. Doch alles in allem war der Rundgang sehr eindrücklich und lehrreich. Der Führer erklärte viel über die Riten, Sitten und über das Leben der hier ansässigen Urbewohner. (Da könnte manch Kultivierter noch etwas lernen)

Gegen Mittag ging die Fahrt weiter zum KINGS CANYON - 310 km. Beim kurzen Verpflegungshalt ass ich, auf Empfehlung des Fahrers, zum ersten mal einen Burger und dazu sogar einen mit Kamelfleisch!! Das Fleisch schmeckte SEHR gut – zart und ohne Fett.
Nach der Ankunft im Hotelresort reichte die Zeit gerade noch für einen Heli-Rundflug bei Sonnenuntergang über den Kings Canyon. Zurück zum Resort und noch ein Bad im Pool.
Ein gepflegtes Nachtessen, ein Blick in den klaren Sternenhimmel, waren dann krönender Abschluss eines eindruckvollen, langen Tages.

Nicht mehr so früh – erst 07.35 Uhr– unternahmen wir eine Wanderung durch den Kings Canyon. Eine Stunde dauerte dieser leichte Walk. Auch hier gab es interessante, lehrreiche Informationen. 
Vom verherenden Buschbrand im Oktober 2002 war nichts mehr zu bemerken.
Alles zeigte sich wieder in vollem Grün.

Die Rückfahrt nach Alice Springs begannen wir kurz vor Mittag. 
Wer auf der Fahrt, nach diesen etwas anstrengenden Tagen, nicht einschlief, konnte einiges sehen: Wilde Kamele, Emus und Kängurus, auch einige kleine Buschbrände. Fazit dieser Excursion: Schön, eindrücklich , sehr interessant aber anstrengend.

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Boeschenstein

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