Reisebericht Singapur

von Boeschenstein auf 30.06.2020

5 Tage Stopover in Sentosa

In dem Reisebericht Singapur erfährst du so einiges über die wunderbare Insel Sentosa, welche im Süden Singapurs zu finden ist. Unzählige Attraktionen machen diese wunderbare Insel zu eine echten Erlebnis. Tropisches Klima, freundliche Menschen und interessante Sehenswürdigkeiten.


Der Empfang in Singapur

Mit drei Stunden Verspätung – der QANTAS-Jumbo brauchte in Frankfurt eine neue Frachttüre – erreichtenwirgegen 21.30 Uhr Ortszeit nach 11 ½ stündigem Flug unser erstes Etappenziel. Singapur empfing uns mit 25° Wärme und einer Luftfeuchtigkeit gegen 80%. Gerade das Richtige für die Erkältung meiner Gattin. Wir lieben dieses tropische Klima. Während des Fluges schliefen wir in den „Skybeds“ recht gut und waren jetzt ausgeruht. Nach dem Transfer($35) auf die Insel Sentosa zu unserem Hotel RASA SENTOSA RESORT(zur Shangri La-Gruppe gehörend), unternahmen wir in der wirklich schönen Hotel-Anlage noch einen ersten „Erkundungs-Rundgang“. Für uns war es zeitlich ja gerade mitten im Nachmittag. Am nächsten Morgen genossen wir erst einmal den Blick von unserem Zimmer-Balkon. Eine schöne Lagunen Landschaft.

Die Touristen- Insel

Zwar künstlich angelegt, wie alles auf dieser Touristen-Insel. Im Morgendunst waren einige Schiffe auf Reede liegend sichtbar. Unter uns die Terrasse, die zum frühstücken einlädt. Das reichhaltige Frühstück – das Buffet liess keine Wünsche offen – genossen wir auf der überdachten Terrasse. Aufmerksames Personal sorgte immer für einen aufgeräumten, sauberen Tisch, was bei diesen „Zaungästen“ auch nötig war. Dieholten sich auch schon mal etwas von fremden Tellern, bedankten sich dann aber mit voller Farbenpracht. Nun wollten wir mit dem Monorail rund um die Insel fahren, um uns erst einmal einen Überblick zu verschaffen. So planten wir aufgrund von Internet-Infos. Dieser Zug existiert aber heute nicht mehr. Wie übrigens noch einige andere Attraktionen , über dieman in Berichtenliest. Auf Sentosa wird zurzeitviel um und neu gebaut. An den Hotel-Receptionen liegen jedoch die neuesten Informationen und Prospekte auf. An Stelle des Monorails fahren heute in kurzen Zeitabständen Strassenbähnchen und Busse zu allen Sehenswürdigkeiten, sogar eine Bahn hinüber an die Periferie von Singapur. Für alle Touristen kostenlos! So fuhren wir los, stiegen da und dort aus um zu Erkunden was wir in den nächsten fünf Tagen besichtigen wollten. Je länger wir aber unterwegs waren umso grösser und dichter wurde der Besucherstrom. Gegen 14.00 Uhr brachen wir unsere Rekognoszierung ab. Für uns hiess das, in den kommenden Tagen die Besichtigungen auf den Morgen und frühen Nachmittag verlegen. An sich kein Problem, da einige der Sehenswürdigkeiten in unmittelbarer Nähe zu unserem Hotel waren.Mit einem Spaziergang im nahen „Urwald“ und mit Baden in der Lagune im 27° warmen Wasser verbrachten wir den Nachmittag.Aus der gestrigen Erfahrungstanden wirschon zur Öffnungszeit 09.00 Uhr im UNDERWATER WORLD (2 Min. vom Hotel). Wie erwartet gehörten wir zu den ersten paar Besuchern.Diese Attraktion hat mit der Länge von 83m einer der weltgrössten Acryl-Tunnels. Die Vielfalt der gezeigten Fische, Rochen, Schildkröten, usw. ist gross. Der Senioren-Eintritt von $18 lohnt sich, zumal das Ticket auch für die DOLPHIN LAGOON Gültigkeit hat (für Kinder interessant). Nach diesem Besuch fuhren wir mit dem Bähnchen (Station an der Lagune 3 Min. entfernt) zur „Beach Station“.Von dort zu Fuss entlang einem Wasserspielzum MERLION(ca. 10 Min), dem Singapurer Fabelwesen aus Löwe und Fisch.

Die Aussichtsplattform im Löwenkopf

Bevor man mit dem Lift zur Aussichtsplattform im Löwenkopf hochfahren kann, muss man erst einen schlechten Zeichentrickfilm – die an sich interessante Saga des Merlions – übersich ergehen lassen (diesin einem18° kalten Vorführraum!!). Die Aussicht oben ist im Augenblick – und wahrscheinlich für die nächsten 1-1 ½ Jahre – nur auf Baustellen.Der Eintritt von $8 lohnt eigentlich nicht; aber der Merlion gehört eben zum Muss. Ca. 10 Min. sind es vom Merlion zur CABLECARSTATION bzw. zum CARLSBERG-TOWER. Letztererist eine interessante Attraktion ($12): Die „Fahrstuhl-Kabine“ dreht sich während des Auf und Ab mehrmals. Man hat so eine 360° Rundumsicht. Mit dem Bus ging‘s für uns wieder zurück zum Hotel – es waren nun wieder viele Touristen unterwegs. Ein Bad im Pool, den Aperitiv auf dem Balkon, ein gutes Dinner und als Abschluss noch die Light-Show SONG OF THE SEA – ein Spektakel aus Wasserfontänen und buntem Licht. (täglich17.40 und 20.40 Uhr Eintritt $6, unbedingt besuchen!!). Wir konnten diese gelungene Schauspäter auch von unserem Zimmerbalkon miterleben.

Der dritte Tag in Sigapur

Für den 3. Tag planten wir einen Besichtigungsbummel zum Wasser speienden Merlion vor dem Fullerton Hotel, zum PARLIAMENT HOUSE und den darum liegenden Sehenswürdigkeiten, zur ANDREW’SCATHEDRAL und zum Abschluss zum berühmten RAFFLES HOTEL. (Merlion bis Rafflesca. 30 Min – ohne Besichtigungen). Mit dem Bähnchen fuhren wir wieder zur „Beach Station“ und von dort mit dem SENTOSA –EXPRESS zur City.Ein Taxi brachte uns zum Merlion ($10). Wir hatten Glück: 5 Min nach unserem Eintreffen setzten Monteure den Merlion nach längerem Unterbruch wieder in Betrieb. Zu Fuss ging es weiterden sehenswerten Gebäuden und Museen entlang Richtung Raffles Hotel. Dort angelangt war es bereits 14.00 Uhr. Es gehört einfach zum Muss, im Raffles den originalen SINGAPURSLING, ein erfrischender Früchte-Cocktail mit einem kleinen Schuss Alkohol, zu versuchen. Schmeckt prima! Direkt hinter dem Hotel (2 Min) liegt das FORT SILO ($ 8).Eine Homage an die Engländer, die im 2. Weltkrieg Singapur gegen die Invasionjapanischer Streitkräfte verteidigten. An Original-Schauplätzen wird das Soldatenleben im Fort gezeigt. Aber auch die brutale Verteidigungsschlachtum Singapur; natürlich aus der Sicht der tapferenaber unterlegenen Kolonialherren. In einem alten Dok.-Film wird sogar die Enthauptung eines Singalesen durch einen japanischen Offizier gezeigt. Abstossend!! Wir brachen die Besichtigung ab. So etwas ist nicht unser Ding, Schade um den Eintritt. (in Südafrika vernahmen wir dann von den Greueltaten der englischen Aggressoren im 2. Burenkrieg. Wenn zwei dasselbe tun, so ist es eben nicht dasselbe!) Mit dem Bus fuhren wir zur CABLE CAR STATION.

Die Gondelbahn zum Mt. Faber

Trotz gefährlich aussehenden Gewitterwolken wollten wir mit der Gondelbahn zum Mt. Faber. Bei unserem ersten Singapur-Besuch 2003 (siehe Navigator Singapur 2003) waren wirschon auf diesem Hügel, fuhren aber nicht mit der Gondelbahn. Für $16 hin und zurückgehört diese Fahrt zu den empfehlenswerten Erlebnissen. Die Aussicht ist einmalig, auch wenn manche Baustellen auf Sentosa stören. Mt. Faber selbst lohnt schon einen Besuch. Ein Abstecher zur ORCHARD ROAD ist zwar kein Muss, gehörtaber zum Gesamt-Erlebnis Singapur. Diese Strasse ist eine einzige Einkaufsmeile, Shopping Centre steht neben Shopping Centre. Nur- die Preise sind alles andere als günstig. Kein Paradies für Schnäppchen-Jäger. Nach einem Erholungstag unternahmen wir am Abend die Sightseeing Tour SINGAPORE BY NIGHT($50 inkl. Nachtessen und Transfers )18.15 Uhr wurden wir am Hotel mit einem Taxi abgeholt und zum Sammeltreffpunkt gefahren. Mit dem Bus erst durch die Stadt, dann wurde in der China-Town direkt am Fullerton-River ein recht gutes chinesisches Essen offeriert. Anschliessend eine Bootsfahrt bis zum Merlion und zurück an die Clarke Quay. Nach einem Besuch im Gewürzmarkt im „Bughis“ endete die Fahrt am Raffles Hotel. Einen letzten Drink an der berühmten „Long Bar“. Ein Taxi brachte uns gegen 22.30 Uhr wieder zu unserem Hotel. Diese Tour war ihren Preis mehr als Wert, für uns ein gelungener Abschied bevor wir am nächsten Tag weiter nach Neuseeland flogen.

Erfahrungen Sentosa ist eine einzige Touristen-Attraktion

Alles ist künstlich – ein kleines „Disney Land“. Entsprechend kommen täglich viele Besucher mit einer Steigerung an Feier- und Wochenendtagen. Im frühen Nachmittag beginntes an den einzelnen Sehenswürdigkeiten voll bis sehr voll zu werden. Alle Sehenswürdigkeiten und Attraktionen zu besuchen ist in einem Tag unmöglich. Das Angebot ist zu gross. Es reicht von gut bis weniger gut, jeder Besucher muss für sich persönlicheine Auswahl treffen. Gegenwärtig und wahrscheinlich noch für einige Monate starke Bautätigkeit. Sentos scheint in einem dauernden Umbruch. Reiseberichte im Internet sind schnell überholt (So wird es auch mit diesem gehen). Eine Orientierung kann nur vor Ort statt finden. Das Sentosa Rasa Resort ist ein Hotel der gehobenen Mittelklasse. Hilfsbereites und zuvorkommendes Personal. Kinderfreundlich, daher am Pool manchmal etwas laut. Hohe Hotel- Nebenkosten: Eigener Verbrauch 2 Pers. (Gehobenere Ansprüche) Täglich ca. $300 all inkl. (Eintritte/Ausflüge usw.) Trinkwasser 1 Ltr $10, Dinner $80 bis 100(aber ausgezeichnet) Buffet nicht günstiger nur weiniger gut und lärmig. Gute Restaurants ausserhalb des Hotels haben wir keine gefunden, nur Lokale auf Fast-Food Niveau. Transfer Flughafen – Hotel $35 Hotel – Flughafen $25.

Boeschenstein

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